Feuerbohnen-Rezepte von früh bis spät

Käferbohnen-Shakshuka à la Steirerkraft im Topf, garniert mit Steirerkraft Kürbiskernen und Petersilie

Einblicke Ernährung

Käferbohnen: mehr als Salat

Käferbohne oder Feuerbohne – gemeint ist dieselbe Hülsenfrucht: Phaseolus coccineus. In Österreich sagt man Käferbohne, in Deutschland Feuerbohne, benannt nach der leuchtend roten Blüte.

Die meisten kennen sie als Salat mit Kernöl und Zwiebel. Dabei ist sie milder und mehliger als eine Kidneybohne und lässt sich deshalb weit vielseitiger einsetzen – vom Frühstück bis zur Nachspeise. Hier kommen unsere Rezeptideen für jede Tageszeit. Und weil die häufigste Frage die nach der Kochzeit ist, steht die gleich vorweg.

Kurz vorweg: Zubereitung

Getrocknete Käferbohnen brauchen Zeit, aber wenig Aufwand:

  • Einweichen: 12 Stunden, mindestens 8
  • Kochen: 60 bis 90 Minuten
  • Davon sprudelnd: mindestens die ersten 10 Minuten
  • Ergiebigkeit: 100 g getrocknet ergeben rund 220 bis 250 g gekocht

Die Bohnen mit der dreifachen Menge kaltem Wasser bedecken und über Nacht stehen lassen. Einweichwasser abgießen, mit frischem Wasser aufsetzen, aufkochen und weich garen. Salz erst zum Schluss, sonst bleibt die Schale zäh.

Getrocknete Bohnen mit der dreifachen Menge kaltem Wasser bedecken und über Nacht stehen lassen. Einweichwasser abgießen, mit frischem Wasser aufsetzen, aufkochen und weich garen. Salz erst zum Schluss, sonst bleibt die Schale zäh.

Wichtig: Feuerbohnen enthalten roh Phasin, ein Lektin, das Magen-Darm-Beschwerden auslösen kann. Es wird durch ausreichendes Kochen zerstört. Käferbohnen deshalb nie roh oder halbgar essen und das Einweichwasser immer wegschütten.

Wenn es schneller gehen soll: Unsere genussfertigen Käferbohnen sind bereits gekocht. Abtropfen, kurz abspülen, fertig.

Käferbohnen zum Frühstück

Klingt ungewohnt, ist aber in halb Europa normal. Der britische Klassiker Baked Beans on Toast funktioniert mit Käferbohnen auf getoastetem Schwarzbrot mindestens genauso gut – kräftiger im Geschmack, weil die Bohne mehr Eigencharakter hat als eine weiße Bohne.

Und süß? Auch das. Zerstampfte Käferbohnen geben Teigen und Porridge eine cremige Textur und eine milde, leicht nussige Süße. Man schmeckt sie nicht als Bohne heraus – sie sorgt für Bindung und Sättigung.

Mittags: Salate, Chili und Hauptgerichte

Zur Mittagszeit spielt die Käferbohne ihre Stärke aus: Sie hält beim Kochen die Form, nimmt Aromen gut auf und macht satt, ohne schwer zu sein.

Der Klassiker bleibt der Käferbohnensalat – mit Kürbiskernöl, roten Zwiebeln und einem Schuss Essig. Von da aus geht es in alle Richtungen: als Beilage zu Fleisch, in Suppen und Eintöpfen, in Chili con oder sin Carne, püriert als Aufstrich oder als Fülle für Nudeln und Knödel.

Ein Tipp aus der Kernothek: Käferbohnen und Schafkäse sind eine Kombination, die fast immer funktioniert. Die Säure des Käses nimmt der Bohne die Mehligkeit.

Am Abend: von Salsa bis Süßspeise

Für den Abend ist die Käferbohnensalsa unser Tipp – kombiniert mit selbstgemachtem Kürbiskernbrot ein unkomplizierter Einstieg in ein Menü.

Auch in Quiche, Risotto oder Suppen macht sich die Bohne gut. Und wenn du sie in einer Süßspeise ausprobieren willst: Das Bohnenmousse ist der einfachste Einstieg.

Woher die steirische Käferbohne kommt

Die Steirische Käferbohne (Feuerbohne) trägt seit 2016 den Schutzstatus g.U. (geschützte Ursprungsbezeichnung). Traditionell wächst sie im Mischanbau mit Mais – die Bohne rankt an der Maispflanze hoch. Geerntet wird maschinell, anschließend wird nach Größe und Qualität sortiert.

Käferbohnen können mehr als Salat: Rezeptideen für jede Tageszeit – plus alle Zeiten und Mengen fürs Einweichen und Kochen auf einen Blick.

Daher kommt
die Steirerkraft!

Warenkorb

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Einkauf fortsetzen

Gönn dir was

Kürbiskernöl Premium

Füllmenge: 500ml
€ 17,00 inkl. MwSt. zzgl. Versand
In den Warenkorb